Neues aus der Selbsthilfe

SelbsthilfeNews

Die Selbsthilfe ist bunt, vielfältig und vor allem aktiv. Mit unseren SelbsthilfeNews informieren wir sechsmal im Jahr über Neuigkeiten aus den Gruppen und rund um das Thema Selbsthilfe.

 

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Eltern mit einer körperlichen Behinderung

Neue Selbsthilfegruppe geplant

„Den umgekehrten Fall gibt es ganz oft“ sagt die Initiatorin der neuen Gruppe.

 

Selbsthilfegruppen und Vereine für Eltern von Kindern mit Behinderungen haben eine lange Tradition. Der Austausch und das Lernen voneinander haben in den Familien einen großen Wert. In der neuen Gruppe soll dies auch so sein, nur das diesmal die Eltern mit einer körperlichen Behinderung leben.

 

Fragen, wie kann ich mir selbst Hilfe beschaffen, wo bekomme ich Unterstützung im Alltag, wie können wir uns als Familie organisieren, gibt es reichlich. Diese mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen, ist die Idee der neuen Gruppe, die die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Kooperation mit dem Selbsthilfe-Büro ins Leben rufen möchte. Die EUTB steht den beteiligten Familien auch gerne in Einzelfragen mit Rat und Tat zur Seite.


Da aktuell Gruppentreffen noch nicht möglich sind, wird die Gruppe am 29.05.2021 um 19.00 Uhr im digitalen Raum starten. Die Treffen werden über Jitsi-Meet organisiert. Sobald es wieder möglich ist, sind aber auch echte Treffen geplant. Nach der Anmeldung im Selbsthilfe-Büro, erhalten die Teilnehmer*innen den Link zur Sitzung.

 

 

Digitale Selbsthilfegruppe für Frauen

zum Thema Angst, Panik, Depressionen

Das Selbsthilfe-Büro unterstützt die Gründung einer Digitalen Selbsthilfegruppe für Frauen zum Thema Angst, Panik, Depressionen in Bottrop.

Die Initiatorin sucht aus Anlass der Pandemie ihre eigentliche Selbsthilfegruppe schon eine ganze Weile nicht mehr auf und möchte nun alternative Wege gehen. Ihr ist es wichtig mit anderen in Kontakt zu kommen, um sich gerade in dieser schwierigen Zeit gegenseitig seelischen Halt zu geben. Aus diesem Grund will sie eine digitale Gruppe für Frauen gründen. Inhaltlich steht der Austausch zum Umgang mit Ängsten und Depressionen im Zentrum der Gruppe, aber auch Frauenthemen, wie z.B. Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren können thematisiert werden.

Auch in einem Video-Chat hat Verschwiegenheit höchste Priorität. Screenshots oder Audioaufnahmen sind nicht erlaubt. Genutzt werden soll die Plattform Jitsi Meet. Es handelt sich um eine kostenlose Plattform, die keinerlei Daten speichert.

Die nächsten Treffen sind Mittwochs (14tägig) von 18.00 – 19.30 Uhr geplant. Um auf das digitale Wohlbefinden zu achten, wird etwas weniger Zeit eingeplant. Dies kann im Laufe der Zeit von den Teilnehmerinnen ganz nach Bedarf angepasst werden.

Über das Selbsthilfe-Büro, Tel.: 02041 23019, selbsthilfe-bottrop@paritaet-nrw.org erfahren Interessierte weiter Informationen zur Gruppe, können sich anmelden und erhalten dann den Link zur Gruppe.

 

 

Neue Selbsthilfegruppe startet digital

für Menschen die "verlassen" wurden

Im Februar startet in Bottrop eine neue Selbsthilfegruppe. Die Gruppe will Menschen ansprechen, die „verlassen“ wurden. Angesprochen sind verlassene Partner – Frauen wie Männer – die unverhofft vor vollendete Tatsachen gestellt werden, denen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, die voller Scham eher alles mit sich ausmachen, die eine ungewohnte Einsamkeit erleben, die Kindererziehung, die Finanzen oder auch nur die Freizeitgestaltung wieder allein in die Hand nehmen müssen. Es ist egal, ob dieser Lebensumbruch erst vor kurzem geschehen ist oder ob es schon länger zurück liegt. Die Möglichkeit, darüber reden zu können, ist das Wichtige!


„Nach so vielen Jahren plötzlich verlassen werden ist wie … mir fehlen eigentlich immer noch Worte dafür!“


Die Gruppe soll den Raum für einen Erfahrungsaustausch bieten. Vertrauensvolle Gespräche, Informationen und Tipps sollen untereinander zur Bewältigung der neuen Lebenssituation beitragen. Welche neuen Ziele kann ich mir stecken? Wie orientiere ich mich neu? Vielleicht ist auch eine gemeinsame Unternehmung möglich. So etwas bestimmt aber alles die Gruppe selbst.
Aufgrund der Initiative einer mutigen Betroffenen hat der SkF Bottrop e.V. – der Beratung bei Trennung & Scheidung anbietet – das sensible Thema aufgegriffen. Er unterstützt die Selbsthilfegruppe in der Gründung und mit seinen Raummöglichkeiten für Treffen. Die Selbsthilfegruppe wird geleitet von Betroffenen und besteht aus eben solchen.


Interessierte können sich gerne über die Homepage des Sozialdienst katholischer Frauen (www.skf-bottrop.de/kontakt/) informieren und im Selbsthilfe-Büro des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (Tel.: 02041 23019, Mail: selbsthilfe-bottrop@paritaet-nrw.org) melden. Wir werden dann Kontakt aufnehmen. Die Treffen finden monatlich statt, das erste Treffen ist  am 15.2.2021, um 18 Uhr. Nach der Anmeldung erhält man den Link zur Sitzung.

 

 

Rauchentwöhnung

Neue Selbsthilfegruppe geplant

Das Selbsthilfebüro unterstützt die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Auch wenn es kein von den Krankenkassen anerkanntes Krankheitsbild ist, leiden viele Menschen unter ihrer Sucht und sind sich der gesundheitlichen Schäden, die durch das Rauchen entstehen bewusst. Weltweit ist Rauchen die häufigste vermeidbare Todesursache.

Der Initiator der Gruppe ist sich sicher, dass sein Leben ohne Rauchen ein besseres wird. Von einer Selbsthilfegruppe erhofft er sich den Rückhalt und vor allem die Gespräche, die ihm in den bisherigen Versuchen gefehlt hat. Es gibt viele Konzepte zur Rauchentwöhnung, die man in der Gruppe besprechen und in Teilen erproben kann. Wichtig ist die Bereitschaft und auch der Spaß an der Selbsterkenntnis. „Es sollte ruhig Spaß machen, über sich selber nachzudenken und nicht jede Zigarette ist ein Problem,“ sagt unser Initiator.

Das Selbsthilfe-Büro unterstützt die Gruppe in der Gründungsphase. Danach sind die Teilnehmer*innen gefragt, sich mit Gesprächen und Ideen gegenseitig den Rücken zu stärken. Der Initiator schlägt zum vor, jeden Abend unter ein Thema zu stellen, um eine Struktur in die Treffen zu bringen. „Ich würde mich echt außerordentlich gerne einbringen!“ sagt er und weiß auch, dass es eine totale Umstellung bedeutet mit dem Rauchen aufzuhören. Eben darin liegt das Potential für eine positive Veränderung.

Das erste Treffen ist vorbehaltlich der dann gültigen Corona-Schutz-Verordnung für Mittwoch den 24.02.2021 um 16.00 Uhr geplant. Anmeldungen und Rückfragen werden im Selbsthilfe-Büro entgegengenommen: Tel: 02041 23019, selbsthilfe-bottrop@paritaet-nrw.org.

 

 

Beziehung und Trennung

Neue Selbsthilfegrupppe geplant

Das Selbsthilfe-Büro Bottrop unterstützt die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe.
Die Initiatorin wünscht, dass sich zum Thema „Beziehung und Trennung“ Menschen zusammenfinden, die sich in der gleichen Situation befinden und sich mit anderen Betroffenen austauschen möchten, um unterschiedliche Phasen der Konflikte zu verstehen und besser zu bewältigen.
Während einige ganz frisch getrennt sind und sich noch in der Schockphase befinden und die Trennung noch gar nicht richtig realisieren können, liegt die Trennung bei anderen schon länger zurück und sie haben sie bereits gut bewältigt und verarbeitet.
Die Zusammenarbeit in der Gruppe ist wichtig, weil auch der Austausch von großer Bedeutung ist.

Eine Gruppengründung ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Unter welchen Umständen und Modalitäten die Gruppe im Januar starten kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht abzusehen. Interessierte können sich gerne im Selbsthilfe-Büro melden. Im weiteren Verlauf werden wir dann Kontakt aufnehmen und Termine abstimmen.

Verlust eines Elternteils in der Kindheit

Besondere Trauergruppe geplant

Das Selbsthilfe-Büro Bottrop sucht für die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe weitere Interessierte. Die Gruppe richtet sich an Menschen, die bereits früh in ihrem Leben mit dem Verlust eines Elternteils konfrontiert wurden und die bis heute als Erwachsene Schwierigkeiten mit der Verarbeitung des Verlusts haben.

Seelischer Schmerz führt häufig zu gesundheitlichen Beschwerden – oft psychosomatischer Natur – Depressionen oder auch selbstschädigendem Verhalten, wie z.B. übermäßiger Alkoholkonsum. Auch wenn diese Beschwerden professionell bereits lange behandelt wurden, wünscht sich die Initiatorin der Gruppe den Austausch mit Gleichbetroffenen.

In der Gruppe soll es darum gehen, sich in regelmäßigen Treffen auszutauschen, zu unterstützen und Ereignisse zu besprechen und dadurch zu verarbeiten.
Die Gruppe dient nicht psychotherapeutischen Zwecken, sondern dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zwischen Gleichgesinnten: Mit anderen in einem Boot sitzen, die wissen, was es heißt sich mit seiner Situation oftmals allein, überfordert und traurig zu fühlen.

Gemeinsame Gespräche sollen gegenseitige Unterstützung im Umgang mit der Trauer und dem Verlust ermöglichen. Die Treffen sollen monatlich stattfinden. Interessierte können sich gerne bei dem Selbsthilfe-Büro melden: Tel.: 02041 23019, Mail: selbsthilfe-bottrop@paritaet-nrw.org.