Jugendliche mit Tablet

#StimmefürdieJugend

Digitale Demo soll jungen Menschen Gehör in der Politik verschaffen

Unter dem Motto #StimmefürdieJugend ruft der Arbeitskreis G5 der landeszentralen Träger der Kinder- und Jugendförderung, dem auch das Paritätische Jugendwerk NRW angehört, zu einer digitalen Demonstration in den sozialen Medien auf. Mit dieser möchten die Träger der Kinder- und Jugendförderung darauf aufmerksam machen, wie sehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter der aktuellen Pandemie leiden und wie wenig die Politik ihre Bedürfnisse berücksichtigt.

Forderung nach mehr Freiräumen und stärkerer Beteiligung

Die digitale Demonstration findet vom 15. bis zum 26. März 2021 statt. Am 26. März 2021 gibt es um 11 Uhr außerdem eine digitale Abschlusskundgebung. Die Mitglieder des Arbeitskreises G5 (Paritätisches Jugendwerk NRW, AGOT NRW, LAG Jugendsozialarbeit NRW, Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW, Landesjugendring NRW) haben zwei zentrale Forderungen: Zum einen möchten sie darauf aufmerksam machen, dass Kinder und Jugendliche mehr Freiräume in der Pandemie brauchen. Sie fordern, dass bei den Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen die Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit stärker priorisiert werden. Zum anderen setzen sich die fünf Organisationen des Arbeitskreis G5 dafür ein, dass junge Menschen an den Entscheidungen der Bewältigung der Pandemie beteiligt werden, indem die Landesregierung zumindest nach ihrer Meinung fragt.

Unterstützung zeigen durch den Hashtag #StimmefürdieJugend

Für die digitale Aktion ruft der Arbeitskreis dazu auf, dass junge Menschen selbst sowie ehrenamtlich Engagierte, Fachkräfte und Unterstützer*innen im aus dem Bereich der Kinder- und Jugendförderung in sozialen Medien zeigen, warum sie ihre #StimmefürdieJugend erheben. Eine Anleitung für Social Media-Posts gibt es auf der Website www.stimmefürdiejugend.de.



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